HV-Batterie eines VW ID.3 wird nach einem Unfall mit dem AIR-Röntgensystem gescannt
Forschung & Entwicklung

Batterien verunfallter E-Autos mit Röntgentechnik prüfen

Der Messaufbau des AIR-Röntgensystems: Die über dem Fahrzeug positionierte Röntgenquelle emittiert einen feinen Röntgenstrahl, der das Fahrzeug einschließlich der Batterie passiert und von einem am Boden positionierten Detektor aufgefangen und verarbeitet wird. Bilder: Dekra (1), Fraunhofer IIS (2)

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Fürth hat zusammen mit der Hochschule München ein Verfahren entwickelt, um gebrauchte HV-Batterien und solche aus verunfallten E-Autos ohne Demontagearbeiten prüfen zu können. Eine Fallstudie zeigt, wie das gehen soll.

Mit dem vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Fürth und der Hochschule München entwickelten sogenannten AIR-System lassen sich laut Angaben etwa geometrische Auffälligkeiten aufgrund von Verschiebungen und Verformungen oder Zellanschwellungen erkennen, ohne die Traktionsbatterie von Hochvoltfahrzeugen öffnen zu müssen.

Das gilt sowohl für prismatische als auch Rund- sowie Pouchzellen. Möglich macht das Röntgentechnik in Kombination mit einer Softwarebibliothek zur automatisierten Auswertung von 2D-Röntgenprojektionen.

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