Komponentenschutz aktiv

Am Ende doch nur ein Softwareproblem

Ein Zubehörgerät behob zwar den ursprünglichen Fehler. Jedoch hatte die Freisprecheinrichtung eine unzureichende Sprachqualität, daher war es keine dauerhafte Lösung. Bilder: Neimcke

Fehler, die eindeutig auf defekte Hardware hinweisen, lassen sich manchmal trotzdem per Software beheben. Das zeigt ein Fall aus der Praxis – entgegen der VW-Empfehlung

Der Kfz-Profi Stefan Neimcke aus Oberdorf musste sich mit einem Fehler auseinandersetzen, der nicht nur den Geldbeutel deutlich belastet hätte. Sein Anliegen war, dem Kunden eine bessere Lösung zu geben, als bloß ein Gerät zu tauschen, welches letztlich gar nicht ersetzt werden musste. Er erzählte Krafthand die Geschichte: Im VW Passat [3G], Baujahr 2019, eines Kunden ließen sich plötzlich sowohl das Radio als auch die Navigation nicht mehr bedienen. Als dieser hilfesuchend zu einem VW-Autohaus fuhr, teilte man ihm mit, dass das Steuergerät für Informationselektronik [5F] defekt sei und erneuert werden müsse. Der relevante, im Steuergerät 5F abgespeicherte Fehlercode lautete: U110100 – Komponentenschutz aktiv.

Leider ist die kostenfreie Vorschau auf den Artikel vorbei.

Als Abonnent können Sie auf krafthand.de den ganzen Artikel lesen.