nachgerüstete Scheinwerfer-Reinigungsanlage
Für bessere Sicht und gegen Blenden

Scheinwerfer-Reinigungsanlage nachrüsten – so geht´s

Gesetzlich ist bei leistungsstarken LED-Systemen nicht zwingend eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage vorgeschrieben. Doch sie lässt sich nachrüsten. Bilder: Klostermann

Wie sich eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage nachrüsten lässt, zeigt ein Mustereinbau an einem VW Touran.

Besonders mit Aufkommen der Xenonscheinwerfer verbreiteten sich auch Scheinwerfer-Reinigungsanlagen (SRA) – begründet durch gesetzliche Vorgaben. Diese machen eine SRA verpflichtend, sobald die Lumenleistung des Scheinwerfers einen bestimmten Wert überschreitet. Von modernen LED-Scheinwerfern wird dieser Wert jedoch häufig unterschritten, sodass die Automobilhersteller eine SRA vielfach nur noch als Option anbieten – und nicht mehr serienmäßig einbauen.

Die Vorteile einer SRA liegen jedoch auf der Hand: Bei leistungsstarken LED-Systemen besteht eine erhebliche Blendgefahr durch verschmutzte Abschlussscheiben der Scheinwerfer. Und eine SRA kann das Blenden anderer Verkehrsteilnehmer deutlich reduzieren. Doch eine nicht einwandfrei saubere Abschlussscheibe beeinträchtigt auch die Straßenausleuchtung – und damit die eigene Sicht.

Markant spürbar wird diese Tatsache spätestens im Winter, wenn durch die geringe Abwärme der LED-Scheinwerfer Schnee und Eis nur noch unzureichend abtauen. Gegenüber dem Kunden lassen sich solche Tatsachen als Verkaufsargumente nutzen, wenn dieser mit dem Gedanken spielt, eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage nachzurüsten. Denn dies ist bei vielen Modellen durchaus möglich – in unserem Beispiel an einem VW Touran [5T].


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