


Was kann der Kfz-Mechatroniker beim Motoreneinlauf falsch machen? Sollte er etwa – wie oft angenommen – den Motor wirklich zunächst im Leerlauf betreiben? KRAFTHAND erklärt, was Experten meinen und wirklich zu tun ist.
In vielen Instandsetzungsbetrieben und Werkstätten wird nach einer Motoreninstandsetzung oder -überholung eine schädliche Art des Motoreinlaufs praktiziert:
Oft wird der Motor nach dem Einbau zunächst (sehr lange) im Leerlauf betrieben. Es herrscht die irrige Meinung, dass diese Einlaufmethode besonders schonend sei, da der Motor nicht belastet werde und somit Schäden vermieden würden.
Doch laut MS Motorservice International (MSI) ist genau das Gegenteil der Fall: Ein stundenlanger Motorenbetrieb im Leerlauf ist absolut schädlich für den Motor sowie dessen Bauteile! Diese Methode führt unweigerlich zu starkem Verschleiß. Die Probleme beim Einlauf im Leerlauf sind:
Durch eine höhere Drehzahl baut laut MSI der Motor genügend Öldruck auf, sodass die Ventile der Ölspritzdüsen öffnen, um die Kühlölkanäle der Kolben mit frischem Öl zu versorgen. Das zurücktropfende Öl von der Kolbenkühlung schmiert und kühlt die Kolbenbolzen zusätzlich. Die Schmierung der Zylinderoberflächen unterhalb der Kolben ist durch genügend Schleuderöl sichergestellt, welches bestimmungsgemäß aus den Gleitlagerstellen der Kurbelwelle austritt.
In der Regel ist in einer Kfz-Werkstatt kein Prüfstand vorhanden, um ein definiertes Einlaufprogramm zu fahren. Deshalb muss der Kfz-Fachmann den reparierten Motor auf der Straße einfahren. Allerdings sind hierfür folgende Einfahrvorschriften und -empfehlungen des Motor-/Fahrzeugherstellers beziehungsweise von MSI zu beachten:
Während der Einlaufphase ist alle 50 bis 100 km der Ölstand immer wieder zu überprüfen und gegebenenfalls nachzufüllen, jedoch nicht zu überfüllen. Der Ölverbrauch kann während der Einlaufzeit erhöht sein. Stellt der Mechatroniker jetzt einen merklichen Abfall des Ölstands fest, muss er den Ölstand weiterhin, allerdings in kürzeren Abständen kontrollieren.
Wichtig: Bei dem fälligen Ölwechsel nach rund 1.000 km Fahrtstrecke ist auch der Ölfilter zu wechseln. Nur so werden Schmutz und Abrieb des Einlaufs entfernt.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen