OLED-Technik von Audi
Audi-Rückleuchten

OLED für personalisierbares Lichtdesign

Bild: Audi

Nachdem Audi 2016 in der Heckleuchte des Audi TT RS erstmals und danach bei weiteren Modellen auf die OLED-Technologie in der Serie setzte, stellt der Autobauer jetzt die nächste Entwicklungsstufe vor. Während bei den bisherigen Audi-Modellen bis zu vier frei gestaltete komplexe Lichtsegmente für die Gestaltung eines festen Designs genutzt werden, ermöglicht die neue Technologie der digitalen OLED ein personalisierbares Lichtdesign in der Heckbeleuchtung.

Hierfür werde die OLED-Lichtquelle in eine deutlich größere Anzahl einzeln ansteuerbarer Segmente unterteilt, so der Autobauer. Diese mehr als 50 Segmente seien beliebig aktivierbar und stufenlos in ihrer Helligkeit einstellbar. Dies ermögliche verschiedene Lichtdesigns mit einer einzigen Hardware. Dabei bleibe die hohe Systemeffizienz von OLED als Flächenlicht in einem 1 mm dünnen Lichtelement erhalten. Die digitale OLED sei daher die perfekte Technologie, um personalisierbares Lichtdesign mit hoher Präzision und großer Variabilität darzustellen.

Neben der vielseitigen Gestaltung von Lichtdesigns kann die digitale OLED als Anzeigeelement in der Heckbeleuchtung und somit als Car-to-X-Kommunikationselement genutzt werden. So lassen sich beispielsweise vordefinierte Symbole anzeigen, um andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf Gefahren, wie Glätte oder ein kommendes Stauende, hinzuweisen.

OLED-Rückleuchtengeneration von Audi
Die neue von Audi für die Zukunft vorgesehene OLED-Rückleuchtengeneration soll auch als Anzeigeelement (Car-to-X-Kommunikationselement) dienen, um beispielsweise vordefinierte Symbole anzuzeigen, die andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf Gefahren hinweisen. Bild: Audi