


Welche Komponente an der Lenkung besonders auffällt, mit welchem System sie vernetzt ist und welches Hauptmerkmal Vorteile bringt.
Die Ankündigung von Lexus, dass die Vorderräder des vollelektrischen RZ 550e F SPORT mit dem Allradantrieb DIRECT4 von einem Steer-by-Wire-System nach links und rechts bewegt werden, bedarf im Grunde kaum noch einer technischen Erklärung.
Einerseits haben diverse Zulieferer schon seit Jahren ihre jeweiligen, vom Grundprinzip her gleich arbeitenden, Konzepte einer kabelgesteuerten Lenkung ohne mechanische Verbindung (Lenksäule) auch hier in der Krafthand vorgestellt. Und andererseits hat zum Beispiel Nio schon 2025 Steer-by-Wire im ET9 in Serie gebracht.
Und dennoch lohnt sich ein Blick auf das Lenksystem des RZ. Immerhin fällt hier nicht nur das markante sogenannte Yoke-Lenkrad auf, sondern auch die Kopplung der Lenkung mit dem Allradsystem.
Zum Lenkrad gibt es zunächst zu sagen, dass es optisch dem Steuer eines Flugzeugs ähnelt. Dies, so die Japaner, kommt auch einer verbesserten Sicht zugute und zwischen Lenkrad und den Beinen des Fahrers ist mehr Platz. Möglich ist das Lenkraddesign eben durch das by-Wire-System, das zum Vergleich zu einer konventionellen Lenkung über einen größeren Einschlagwinkel verfügt.
Damit reichen geringere Bewegungen als üblich am Lenkrad, um das Fahrzeug in die gewünschte Richtung zu lenken. Das sonst oft notwendige Übergreifen ist faktisch nicht mehr erforderlich.
