
Mit dem neuen Nexo präsentiert der südkoreanische Autobauer die zweite Generation seines Brennstoffzellenmodells. Was die Neuerungen sind und wie der Antrieb im Detail funktioniert.
Wasserstoff (H2) galt lange Zeit als ein Treibstoff für die Mobilität der Zukunft: Die Brennstoffzelle produziert daraus Strom für den E-Motor – ohne CO2-Emissionen. Zudem ist das Element schnell zu tanken und gefühlt unendlich verfügbar. Doch im Lauf der letzten Jahre sind viele Automobilhersteller von der Technologie abgewichen, da die Produktion der Brennstoffzellen, die Umsetzung und die Betankung teurer wurden als gedacht. Das war etwa der Fall bei Mercedes-Benz mit dem GLC F-Cell und bei Renault mit dem Kangoo Z.E. H2. Manche Autobauer (wie BMW) experimentieren zudem mit bivalenten Ottomotoren, die sowohl Benzin als auch Wasserstoff verbrennen können. Doch auch hier kam es nie zur Serienreife.
Dabei ist insbesondere die fehlende Infrastruktur eine große Herausforderung – deutschlandweit gibt es nur wenige Wasserstoff-Tankstellen, deren Bau zudem wesentlich teurer ist als der herkömmlicher Tankstellen für Benzin und Diesel. Der Boom der geplanten Alternative scheint damit vorbei zu sein – zumindest im Pkw-Sektor.
Doch Hyundai lässt sich davon nicht beirren und hält an der Wasserstofftechnologie fest, an der der Hersteller bereits seit 1998 forscht. So präsentiert der südkoreanische Autobauer nun 28 Jahre später den Nexo der zweiten Generation.
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