Praxisfall: Hyundai i30 [PD], Baujahr 2017

Geräusch ohne Bauteildefekt

Die ausgebaute Drehmomentstütze war nicht ursächlich für das Geräusch, wohl aber der Stein. Bild: Schneider

Tritt ein metallisch klapperndes Geräusch auf, ist häufig mit einem defekten Bauteil zu rechnen – als Kandidaten kommen das Zweimassenschwungrad oder die Antriebswelle infrage. Im vorliegenden Fall war die Ursache jedoch keine Komponente des Fahrzeugs.

Ein Kunde mit einem Hyundai i30 (Baujahr 2017) rief mich an und fragte, ob er sein Auto kurzfristig vorbeibringen könne – er vermutete eine gebrochene Feder vorne. Da der Hyundai ein einfach aufgebautes Fahrwerk hat, gingen wir davon aus, dem Kunden direkt einen klaren Befund liefern zu können. Doch so einfach war es nicht: Ein Kollege sah sich das Auto an, konnte aber keinen Defekt feststellen. Federn und Federbeinlager, Teile der Achsaufhängung sowie Stabilisatorteile: alles schien in Ordnung. Doch mein Kollege konnte das Geräusch sehr wohl hören, das er mit den Worten „hört sich seltsam an“ klassifizierte und mich bat, nachzusehen.

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