Reparatur Unfallschäden Werkstatt
Karosserieinstandsetzung

Fiktive Abrechnung – gleichermaßen Ärgernis und Chance

Durch die Zunahme fiktiver Abrechnungen gerät das Geschäft mit Unfallschäden unter Druck. Mehr reparieren auch kapitaler Blechschäden statt Neuteile einzusetzen, ist eine Alternative mit Umsatzpotenzial. Was mit einem CBR-Richtsystem wie dem von Carbon möglich ist, zeigt die Instandsetzung des Seitenteils eines 2013er Sharan.

Mit welcher Strategie ein Werkstattinhaber der unerfreulichen Zunahme fiktiver Abrechnungen und damit drohenden Auftragsrückgängen entgegenwirkt und warum in dieser Entwicklung sogar eine Chance für die Freien liegen könnte.

Ich habe immer geglaubt, dass wir als Mischbetrieb für Mechanik- und Karosseriearbeiten mit Spotter und Welldraht ganz gut ausgerüstet sind. Vermutlich auch, weil wir viele Teile einfach ersetzt haben“, erklärt Dirk Limprecht. Zudem sagt der Geschäftsführer des im oberbayrischen Gilching bei Starnberg angesiedelten Kfz-Betriebs „Die Werkstatt GmbH“, dass sich die Technik, der Markt und die Rahmenbedingungen in den letzten fünf Jahren massiv verändert hätten, was jedoch nicht heißen würde, dass sich mit Karosseriereparaturen kein gutes Geld mehr verdienen ließe.

Allerdings müsse man wegen der explodierenden Ersatzteilpreise und des alternden Fahrzeugbestands das Thema Karosserie konsequent neu denken, erklärt Limprecht. Dies sagt er auch vor dem Hintergrund des inzwischen hohen Anteils der fiktiven Abrechnungen bei Versicherungsschäden.

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