Künstliche Intelligenz in der Werkstatt

Fehlersuche per KI – ein Selbstversuch

Immer mehr Kfz-Profis greifen bei der Fehlersuche zu einfachen KI-Sprachmodellen, die zwar allgemein unterstützen, am Ende aber den ganzheitlichen Denkansatz schuldig bleiben. Bild: BLKstudio.com - stock.adobe.com

Wo die KI helfen kann, wo ihre Grenzen liegen und warum ein Gewöhnungseffekt tückisch sein kann. Krafthand hat eine Fehlersuche mit Hilfe von ChatGPT durchgespielt.

Kommt ein Auto mit Fehler in die Werkstatt und der Kfz-Profi hat keine Idee zur Ursache, wird schnell Google befragt. Inzwischen hat die Suchmaschine mit Gemini bekanntlich eine KI integriert, die Antworten zur Anfrage liefert. Ein weiteres KI-Modell ist ChatGPT von OpenAI und mit Gemini hat es gemein: Beide sind KI-Sprachmodelle, die nicht auf spezifische Themen trainiert sind, sondern sich zu jeglicher Kategorie äußern können. Das bedeutet aber auch, dass sie nicht in der Tiefe und mit dem fundierten Fachwissen antworten können, wie es fachbezogene KI tut. Trotz dieser Argumente ist es durchaus üblich, dass in der Werkstatt etwa per ChatGPT oder Gemini nach Fehlern und deren Abhilfe recherchiert wird.

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