


Auch Hyundai/Kia greift das über hundert Jahre alte Konzept des Radnabenantriebs auf – im Fokus steht ein Planetenradgetriebe
Wir sind in Paris, auf der fünften Weltausstellung im Jahr 1900. Die Menge staunt und tuschelt, als sich leise der Lohner-Porsche seinen Weg bahnt. Es war klar, dass sich die Welt der Kutschen und Automobile verändern würde, nicht zuletzt wegen des gewieften und heute überall geschätzten Konstrukteurs.
Das erste bekannte E-Fahrzeug, ausgestattet mit elektrischen Radnabenmotoren und stolzen 2,5 PS pro angetriebenem Rad, war schon damals revolutionär. Doch welche Rolle das Konzept heute spielt, hätte wohl selbst Ferdinand Porsche nicht gedacht.