


Werkstätten, die ihren Kunden aktiv eine Marderabwehr verkaufen, generieren nicht nur Zusatzaufträge, sondern stärken ebenso das Vertrauen in ihre Kompetenz. Für einen erfolgreichen Stopp der kleinen Raubtiere ist allerdings einiges zu beachten, sagen die Spezialisten für Marderabwehrsysteme von Stop & Go. Beispeiseweise muss man wissen, wann welche Maßnahmen einzuleiten sind und welches System wie wirkt.
Hunde- oder Katzenhaare im Motorraum verstreuen. Toilettensteine anbringen. Futter am Federdom ausbringen. Das sind alles Maßnahmen, die nach landläufiger Meinung vor Marderbissen schützen sollen. Wobei die Betonung auf ,sollen’ liegt. Denn Kfz-Profis wissen natürlich, dass dies Unfug ist. Zu häufig müssen sie Fahrzeuge mit kaputt gebissenen Zündkabeln und andere dem Marder zum Opfer gefallenen Gummiteile wieder flott machen – obwohl die besagten Hausmittel im Motorraum angebracht waren.
Und selbst wenn ein Marderabwehrsystem verbaut ist, sind die Fahrzeuge nicht immer vor den Raubtieren sicher. Wie Sari Melcher im Gespräch mit KRAFTHAND erklärt, gibt es dafür mehrere Gründe. Einerseits, so die Vertriebsleiterin der Firma Norbert Schaub, dem Anbieter der Stop&Go- Marderabwehrsysteme, gebe es Systeme auf dem Markt, die in ihrer Wirkung mangelhaft seien. Anderseits könne auch eine fehlerhafte Montage die Ursache für einen erneuten Marderbefall sein. Und dann gibt es noch einen Grund, der oft außer Acht gelassen wird.
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