


Auf der Anfang Mai 2025 stattgefundenen Mitgliederversammlung in Leipzig standen beim Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobilservice-Ausrüstungen e.V. ASA drei Themen auf der Agenda.
Zu Beginn der Jahresmitgliederversammlung brachte ASA-Präsident Frank Beaujean mit dem Satz „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ das Leitmotiv seines Jahresberichts auf den Punkt. Die wirtschaftliche Verunsicherung von Werkstattausrüstern und deren Kunden sei mit Händen greifbar. Das zeigt sich konkret im Absatzrückgang, der schon 2023 begann und von abgesehen wenigen Ausnahmen auch 2024 fortsetzte. Beaujean sprach gar von „einem neuen Tiefpunkt“, der sich nicht zuletzt in einer geringen Investitionsbereitschaft widerspiegelt. Fachkräftemangel, die technologische Transformation, übermäßige Bürokratie und gesetzliche Anforderungen zur Nachhaltigkeit sowie steigende Inflation, hohe Logistikkosten und Aufwände für IT als auch Cybersecurity sind ebenfalls Faktoren, die den Mitgliedsunternehmen laut einer Befragung zu schaffen machen.
Neben wirtschaftlichen Themen stand die Wahl eines neuen Vizepräsidenten auf dem Programm. Für die zweijährige Amtszeit dieser Position wurde Wolf-Erik Schmitt, Director Marketing and Communication, Vehicle Service Group EMEA und Prokurist BlitzRotary GmbH, mit 72 Prozent der Stimmen gewählt. Damit setzte er sich gegen Jens Dahlheimer, Gebietsverkaufsleiter bei Corghi S.p.A. mit Sonderaufgaben, durch.
In Leipzig waren auch Vertreter der Messe Frankfurt anwesend, um die Partnerschaft zwischen ASA-Verband und dem Ausrichter der Automechanika Frankfurt mit einem neuen Kooperationsvertrag zu bekräftigen.