


Bei Kupplungsschäden und gleichzeitigem Defekt des Zweimassenschwungrads stehen Werkstätten häufiger vor der Entscheidung – teils auch, weil Kunden Kostendruck ausüben –, auf ein Einmassenschwungrad umzurüsten. Einer solchen zeitwertgerechten Reparatur stehen aber auch Bedenken gegenüber.
Folgende Situation ist vielen Werkstätten bekannt: Ein Kunde beklagt ungewöhnliche Geräusche aus dem Motorraum. Nach Prüfung aller relevanten Komponenten wird ein defektes Zweimassenschwungrad (ZMS) diagnostiziert. Nun soll dem Kunden die Reparatur angeboten und ein Kostenvoranschlag erstellt werden. An diesem Punkt stellt sich die Frage: Kann das Zweimassenschwungrad auf ein preisgünstigeres Einmassenschwungrad (EMS) umgerüstet werden – insbesondere, wenn es sich um ein älteres Auto handelt und es für den Besitzer wirklich um jeden Euro geht?
Kostenvorteil hin oder her: Die Umrüstung wird unter Fachleuten und an Kfz-Stammtischen immer wieder heiß diskutiert. Die einen sehen dabei die Risiken, die anderen haben weniger Bedenken. Bei Zulieferern sieht das nicht anders aus, wie KRAFTHAND auf Nachfrage erfahren hat. Auch hier gibt es Uneinigkeit.
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