
In einigen Regionen Deutschlands fanden verstärkt Sicherheitsprüfungen in Kfz-Betrieben statt – fast 1.800 Mängel wurden gefunden. Welche das waren und welche Rolle die Gefährdungsbeurteilung dabei spielt.
Arbeitsschutz ist und bleibt zu jeder Zeit ein wichtiges Thema in der Kfz-Branche. Das zeigte sich Ende März erneut beim Onlinestammtisch der Initiative Qualität ist Mehrwert. Hier erinnerte Thomas Kraft, Fachkraft für Arbeitssicherheit bei Partslife, die teilnehmenden Werkstattinhaber aus ganz Deutschland an die gesetzliche Verantwortung für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter. „Arbeitsschutz ist nicht gerade das spannendste Thema, kann aber auch belastend sein. Deshalb macht es durchaus Sinn, sich damit auseinanderzusetzen“, mahnt Kraft.
So wurden bei einer umfangreichen einjährigen Kontrollaktion, bei der die Landesdirektion Sachsen (LDS) 191 Autohäuser, Werkstätten und Lackierereien der Regionen Dresden, Bautzen, Chemnitz und Leipzig prüfte, 1.773 Sicherheitsmängel festgestellt – darunter 95 schwerwiegende: 74 bei Druckbehältern und 21 in explosionsgefährdeten Bereichen wie Lackieranlagen. Zudem waren 89 Gefährdungsbeurteilungen unvollständig oder veraltet und 29 fehlten gänzlich. Weitere Defizite betrafen sowohl technische Mängel als auch fehlende Prüfungen der Arbeitsmittel. Kleinere Mängel waren verstellte Fluchtwege, fehlende Ersthelfer oder nicht richtig gekennzeichnete Gefahrenstoffe, so eine Sprecherin der LDS in einem Interview mit dem MDR Sachsen.
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