Spannungsstabilisator im Pkw
Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Spannungsstabilisatoren im Fahrzeug – Funktion und Unterschiede

Das Steuergerät in Kombination mit dem Energiespeicher bildet das Spannungsstabilisierungssystem. Bilder: Schaeffler

Spannungsstabilisatoren sind in vielen Fahrzeugmodellen zu finden. Doch wie funktionieren die unscheinbaren Bauteile und worin unterscheiden sie sich?

Im Vergleich zu früheren Fahrzeugmodellen, bei denen das Radio beim Motorstart spürbar aussetzte, laufen moderne Infotainmentsysteme beim Motorstart reibungslos. Bekanntlich sind dafür bestimmte Elektronikkomponenten verantwortlich, die eine ausreichende Spannungsversorgung der Komfortsysteme sicherstellen. Daneben sollen sie eine längere Lebensdauer der Starterbatterie gewährleisten sowie den Motorstart erleichtern. Doch wie funktionieren diese Komponenten?

Zu unterscheiden ist zwischen Puffer und DC/DC-Wandler – sie haben gemeinsam, die beim Motorstart entstehenden Spannungseinbrüche abzufangen und die Versorgung der restlichen Elektronik stabil zu halten.

Puffersysteme

Eine Kategorie ohne Aufwärtswandler stellen Spannungsstabilisierungssysteme (Voltage Stabilization System, VSS) dar, die Strom in Kondensatoren zwischenspeichern. So setzte etwa der PSA-Konzern ab den 2010er Jahren im e-HDi auf diese Technik: In Systemen mit i-StARS (integrated Starter Alternator Reversible System = integrierter Riemenstartergenerator) kommt ein e-Booster zum Einsatz. Das e-Boostsystem besteht aus einem Steuergerät sowie einem Energiespeicher, in dem sich zwei Kondensatoren (sogenannte Supercaps, also Superkondensatoren) befinden.

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