


Bei einer Vor-Ort-Vorführung im Schulungszentrum von Hella Gutmann Solutions in Erwitte hat Krafthand neben den Kosten viel über die Funktionen des neuen digitalen ADAS-Kalibriersystems erfahren. Was das System ausmacht, in welchen Punkten es überzeugt und was schade ist.
Beim Messeauftritt zur Automechanika 2024 erregte Hella Gutmann Solutions (HGS) mit seinem digitalen CSC-Tool PRO zum Kalibrieren von Fahrerassistenzsystemen erstmals Aufsehen. Nicht zuletzt wegen des Bildschirms, den der Ausrüster mit 86 Zoll vergleichsweise üppig und schwenkbar ausgelegt hat. Aber dafür gibt es gute Gründe. Herstellerkonformität ist hier ein wichtiges Stichwort.
Doch bevor wir zu weiteren Details kommen, lag bei der Präsentation des ADAS-Kalibriersystems im HGS-Schulungszentrum die Frage auf der Hand: Warum vergingen immerhin rund eineinhalb Jahre von der erstmaligen Vorstellung bis zur jetzigen Serienreife?
„Zum einen geht es beim Thema Kamerakalibrierung um Verkehrssicherheit, sprich exakte Prüfergebnisse und zum anderen haben wir viel Wert auf das Thema Dokumentation gelegt“, erklärt Mario Maaß, technischer Trainer bei Hella Gutmann, der zusammen mit seinem Kollegen Christoph Salmen das Kalibriertool vorführte.
Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, braucht es ein ausgereiftes und zuverlässiges System – und eben entsprechend Zeit und Detailarbeit, so der Tenor der HGS-Experten. Auch wenn das neue Kalibriertool dies in der Breite noch unter Beweis stellen muss – so viel aber schon vorab: Krafthand haben verschiedene pfiffige Detaillösungen und das Gesamtkonzept überzeugt.
Vor allem zeigt sich das, wenn das CSC-Tool PRO in Kombination mit einem mega macs zum Einsatz kommt. Wobei das Kalibriersystem auch als Stand-alone-Lösung nutzbar ist, also auch für Werkstätten ohne mega macs. Doch nun zu den Höhepunkten und wichtigsten Erkenntnissen für den Praxiseinsatz.