Heikle Stellen an R744-Verdichtern

Alternative zu Glasdichtung für CO2-Kompressoren

CO2-Klimakompressor
Herkömmliche Dichtungen an den Busbars/Pins können bei R 744-Kompressoren durch eine explosive Dekompression Schaden nehmen. Bild: Freudenberg Sealing

Freudenberg Sealing hat eine Lösung für die Schwachpunkte von CO2-Klimakompressoren entwickelt und somit einen Ersatz für vergleichsweise teure Glasdichtungen geschaffen.

Das Gas CO2 ist als umweltfreundliche Alternative für die fluorhaltigen Kältemittel R134a und R1234yf schon lange in der Diskussion und bei Modellen von Volkswagen mit Wärmepumpe sogar schon in Serie. Mercedes hatte das für den Kältemitteleinsatz als R744 bezeichnete Kohlendioxid in der S-Klassen-Baureihe 217 ebenfalls schon kurzfristig ab Werk abgefüllt.

Jedoch war hier immer wieder von Undichtheiten zu hören, weil sich das Gas bei dem riemengetriebenen Kompressor im Lauf der Zeit am Dichtring der Antriebswelle verflüchtigt haben soll. Ein Problem, das bei elektrischen Verdichtern von E-Autos wegen des nicht mehr erforderlichen Riemenantriebs entfällt.

Aber völlig frei von Schwachpunkten bezüglich der Nutzung von CO2 sind diese trotzdem nicht. Darauf weisen die Experten des Erstausrüsters Freudenberg Sealing hin – auch vor dem Hintergrund, dass die bislang verwendeten Kältemittel perspektivisch durch R744 (CO2) und/oder R290 (Propan) ersetzt werden dürften.

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