Querschnitt Turbolader Z-Lagerung
Turbo-Wissen

Z-Lager im Abgasturbolader – Vorteile, Aufbau und Funktion

Die klassische Wellenlagerung bei Turboladern besteht aus Radial- (b) und separaten Axiallagern (a) (Bild links). In modernen Verdichtertypen von Garret kommt das sogenannte Z-Lager (c) zum Einsatz, das ein separates Axiallager erspart. Bilder: Schmidt (1), Febi (5)

Was es mit dem Z-Lager moderner Abgasturbolader auf sich hat, erfuhr Krafthand bei Experten von Febi.

In der über 100-jährigen Geschichte des Turboladers gab es zahlreiche technische Fortschritte. Ein Beispiel dafür ist der VTG-Lader, der mit dem Siegeszug der Dieseldirekteinspritzer in die Breite kam. Mindestens genauso beachtlich sind aber Entwicklungen im Bereich der Wellenlagerung, die seit geraumer Zeit Turboladern zu Leistungen und Luftdurchsätzen verhelfen, die vor Jahren noch undenkbar waren.

So erreichen viele moderne Turbolader schon bei 1.400 bis 1.600 Motorumdrehungen pro Minute ihre Nenndrehzahl und werden abgeregelt. Teils gibt es sogar Turbos, die bereits bei 300 Umdrehungen über der Leerlaufdrehzahl des Motors beachtliche 1,1 bar Ladedruck liefern – und das bei einer Ladergröße, die man eher einem Rasentraktor zuordnen würde.

Getrieben wurden diese Entwicklungen nicht zuletzt durch den Downsizing-Trend bei Benzinern, mit dem automatisch der Anspruch „mehr Leistung bei kleinerem Bauraum“ an Turbos einhergeht. Wie Experten von Febi, die für Werkstätten auch Seminare rund um den Abgasverdichter abhalten, wissen, sind es solche Anforderungen, die etwa bei der erwähnten Wellenlagerung zu wichtigen Änderungen geführt haben.


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