1.9 Das Volvo i-ART-System

Die Abkürzung i-ART bedeutet im Englischen intelligent accurancy refinement technology, zu deutsch: Intelligente Verbesserung der Genauigkeit. Die Besonderheit des Systems besteht aus Injektoren die je einen Raildruck- und Temperatursensor enthalten. Durch die Auswertung des Raildruckverlaufs nahe am Injektor kann das Steuergerät den Einspritzverlauf genau analysieren und so die Zeit zwischen der elektrischen Ansteuerung und hydraulischen Reaktion des Injektors, die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit der Düsennadel und die Einspritzmenge des jeweiligen Zylinders ermitteln. Verändern sich die Werte zum Beispiel durch eine Verkokung oder den Verschleiß des Injektors, korrigiert das Steuergerät den Einspritzverlauf so lange, bis sich ein gleicher Verlauf auf allen Zylindern ergibt. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Motorlauf und konstante Abgaswerte über die Lebensdauer des Motors. Die Lernwerte werden über eine LIN-Busverbindung im Chip des Injektors abgespeichert.

Abbildung: Das Erkennungsmerkmal des Volvo i-ART-Injektors von Denso ist der sechspolige Steckanschluss.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie in folgender Fachbroschur:

   

Common-Rail-Systeme in der Werkstattpraxis – Technik, Prüfung, Diagnose

5. erweiterte Auflage 2015, von Hubertus Günther, 220 Seiten, 237 Abbildungen/Grafiken, 34,95 Euro

Auszug aus dem Inhalt:

  • Aufbau von Common-Rail-Systemen
  • Eigendiagnose (OBD oder Herstellertest)
  • Fehlersuche von Hand, Fehlersuchtabellen
  • Speicherkatalysatoren
  • Das Volvo i-Art-Einspritzsyste

Ich möchte mehr Informationen zu dieser Broschüre

Das ganze Krafthand-Fachbuchprogramm herunterladen