Neue Hebebühne von Maha

Kurz vorgestellt

Neben nutzwertigen Detaillösungen und Sicherheitsfeatures für den täglichen Gebrauch zeichnet sich die neue Hebebühne auch durch eine vereinfachte Montage auf dem Werkstattboden aus. Bild: Schleich

Hebebühnen nimmt der Großteil der Kfz-Profis nicht unbedingt als etwas Besonderes wahr. Doch Maha hat jetzt das grundlegende Konzept einer solchen Hebebühne gründlich durcheinandergewürfelt. Zwar hebt die Ma Star ***** Triple Safety auch Fahrzeuge hoch, zudem ist aber ihre Konstruktion bemerkenswert.

Die Gehäuse der Säulen beispielsweise sind nicht aus mehreren Teilen geschweißt, sondern bestehen aus einem gerollten H-Profil. Der Vorteil soll eine vergleichsweise höhere Verwindungssteifigkeit sein. Bedingt durch die Bauform werden auch keine zusätzlichen Laufschienen benötigt, die jeweils vier Gleitsteine der Schlitten laufen direkt im Profil und werden so bestmöglich geführt.

„Die Aufgabenstellung war leicht. Wir sagten einfach, wir bauen die beste Zwei-Säulen-Hebebühne der Welt, die Fahrzeuge vom Smart Fortwo bis zum VW T6 abdeckt – und das zu einem wettbewerbsfähigen Preis-/Leistungsverhältnis“, erzählt Stefan Fuchs, CEO von Maha.

Großer Wert wurde auf Sicherheit gelegt. Das bekannte Spindelmutterpaket ist selbsthemmend und soll so ein unbeabsichtigtes Absenken der Last verhindern. Ebenfalls zur Sicherheit dient das Mutterbruchsystem „Giraffe“. Diese neue Sicherheitseinrichtung basiert auf dem Prinzip, dass es nur dann auslöst, wenn die Sicherungsmutter tatsächlich gebrochen ist. Als drittes Sicherheitsfeature fungiert die eingebaute Motorbremse. Sollte die Selbsthemmung aufgrund von Abnutzung oder falschen Schmierstoffen einmal ausfallen, greift sie ein und verhindert ein unkontrolliertes Absenken.

Die neue Zweisäulen-Hebebühne hat kein geschweißtes Gehäuse, sondern ein H-förmig gebogenes. Bild: Schleich
Die neue Zweisäulen-Hebebühne hat kein geschweißtes Gehäuse, sondern ein H-förmig gebogenes. Bild: Schleich

Eine hohe Servicefreundlichkeit soll teure Ausfallzeiten vermeiden. Dafür wurden eine optische Fehlerdiagnose mit LED-Anzeige direkt auf die Platine verlegt und alle Kabel mit Steckverbindungen ausgestattet, die außen unter einer Verkleidung im H-Profil verlegt sind.

Vorbei sind zudem die Zeiten unbequemer Plastikknöpfe – bei Maha wird künftig mit Softtouch-Silikontastern auf- und abgefahren. Mit Strom und Pressluft wird von der Decke aus versorgt, auf angenehmer Höhe an der Säule befinden sich Werkzeughalter, Steckdosen und Druckluftanschluss. Die Verdrehsicherung der Arme rastet radial in einer sehr feinen Verzahnung ein, wodurch sich die Arme sehr genau auf das Fahrzeug einstellen lassen.