Reifen

„Die Entsorgung kann bis zu 100 Prozent teurer werden“

Altreifenberg
Altreifenberge ade: Die Zare-Partner arbeiten an Lösungen gegen den Recyclingstau. Bild: Fotolia

570.000 Tonnen Altreifen fallen jährlich allein in Deutschland an. Ein Teil davon wird ins Ausland exportiert, runderneuert, als industrieller Brennstoff verwertet oder zu Gummigranulat verarbeitet. Dennoch stößt die Altreifenentsorgung zurzeit an ihre Grenzen. KRAFTHAND hat beim Zare-Partner Kurz nachgefragt, was diesen Recyclingstau verursacht, wie teuer die Entsorgung für Kfz-Werkstätten wird und wie das Problem langfristig gelöst werden könnte.

Frau Schöberl, was verursacht den Recyclingstau?

Die Vielzahl unterschiedlicher, vor allem großer Gebrauchtreifen, wie sie etwa bei SUVs gebräuchlich sind, erweist sich beim Export zunehmend als problematisch. Für viele Pneus existiert in den gängigen Abnahmeländern einfach kein Markt. Bei den runderneuerten Reifen wirkt sich der zunehmende Import billiger Neureifen aus Fernost nachteilig auf die hiesige Nachfrage nach Karkassen aus. Viele Kunden denken nicht an die Qualität, sehen nur den Preis. Weniger Nachfragen nach runderneuerten Reifen heißt auch, dass die herstellenden Betriebe weniger Altreifen benötigen. Auf lange Sicht wird sich dieses Problem noch potenzieren, denn die günstigen Importreifen sind meist gar nicht für die spätere Runderneuerung geeignet.

Gleichzeitig beschränken wichtige Reifenverwerter die Annahmemengen . . .

Richtig. Verwertungsbetriebe, wie beispielsweise Zementwerke, die einer der wichtigsten Abnehmer für Altreifen sind, gehen immer mehr dazu über, Annahmestopps zu verhängen oder die Annahmemengen zu beschränken. An Brennstoffen existiert kein Mangel, die Fabriken sind allerdings nicht auf Altreifen angewiesen und können auf andere Brennstoffe zurückgreifen. Auch Granulierbetriebe sind längst am Limit angelangt. So attraktiv Gummigranulat als Werkstoff auch ist, sein Einsatz ist noch begrenzt. Es fallen also weitaus mehr Altreifen an, als Gummigranulat benötigt wird, mit dem Ergebnis, dass Altreifenentsorger auch hier zunehmend vor verschlossenen Pforten stehen. Die Folge sind wilde Deponien.

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Hanna Schöberl
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