Werkstattpraxis |  |
| 5/2010
Weniger ist mehr
Durch Abgas in der Ansaugluft Schadstoffe reduzieren
Die Abgasrückführung (AGR) ist eine bewährte Methode zur Schadstoffreduzierung, die heutzutage mehr denn je unverzichtbar ist. Um aktuelle und auch zukünftige Emissionsgrenzwerte erfüllen zu können, sind sehr enge Messtoleranzen des AGR-Systems erforderlich. KRAFTHAND hat dazu bei Motor Service International recherchiert und auch Informationen zur Fehlersuche zusammengetragen.
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Werkstattpraxis |  |
| Spannungsfelder
Mangelhaft reparierte und falsch verlegte elektrische Leitungen können Systemausfälle durch elektromagnetische Störungen nach sich ziehen
Auch wenn die elektromagnetische Verträglichkeit von elektrischen und elektronischen Systemen serienmäßig gegeben sein sollte, kann der Kfz-Profi in seinem Werkstattalltag Einfluss darauf haben. Etwa bei der Reparatur abgeschirmter Leitungen oder beim Nachrüsten von HiFi- oder anderen Systemen. KRAFTHAND erklärt dazu, wo die Stolperfallen liegen können und was bei Nachrüst- und Reparaturarbeiten zu beachten ist.
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Teile & Systeme |  |
| Schichtarbeiter
Hightech-Bauteil Innenraumfilter
Einige Werkstattprofis glauben immer noch, dass alle Filter im Kfz aus Papier bestehen müssen. Die Zeiten sind jedoch längst vorbei: Die Innenraumfilter von Corteco beispielsweise enthalten Hightech-Vliesmaterialien – teilweise kombiniert mit Aktivkohle. Und das aus guten Gründen.
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Automobiltechnik |  |
| Mobiles ,Ladegerät’
Getrag entwickelt eine neue Antriebsstrangarchitektur
Hybridsysteme sind auf dem Vormarsch: Ihre Vorteile gegenüber reinen Verbrennungsmaschinen sind unbestreitbar, Hemmschuh sind jedoch der hohe technische Aufwand und die damit verbundenen hohen Systemkosten. Getrag arbeitet an einem modernen Antriebsstrang, der sich ohne große Modifikationen an vorhandene Systeme anpassen lässt.
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Werkstattrecht |  |
| Reparieren und Abrechnen?
Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet zur Schadensabrechnung bei der sogenannten 130-Prozent-Grenze
In einem aktuellen Urteil verpflichteten die BGH-Richter einen Geschädigten, den Schaden in einer Werkstatt reparieren zu lassen und die Rechnung vorzulegen – zum Nachweis, ob die Reparatur auch tatsächlich das Überschreiten des Wiederbeschaffungswerts des Wagens rechtfertigte.
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Zu Ende denken |  |
Bewegungsunfähig
"Sporadischer Leistungsmangel bei beladenem Fahrzeug oder im Anhängerbetrieb", lautete die Kundenbeanstandung zu einer Kölner Großraumlimousine mit Wolfsburger-1,9-l-TDI-Motor. Der Kunde hatte mit seinem sieben Jahre alten Fahrzeug schon vergebens mehrere Fachwerkstätten aufgesucht, aber außer hohen Rechnungen und sinnlosem Teiletauschen etwa von Luftmassenmesser und Magnetventil-Ladedruckregelung brachten diese Aufenthalte nichts Positives.
Unser Diagnosespezialist verkabelte nun das Fahrzeug mit dem Markendiagnosegerät ‚IDS’, um den Fehlerspeicher im Motorregelungsmodus auszulesen. Im Fehlerspeicher waren die Codes ‚1557-PCM – Magnetventil BPC über Steuergrenze’ sowie ‚1163-PCM – Kraftstofftemperatursensor’ abgespeichert. Da der Spezialist in erster Linie von einer fehlerhaften Ladedruckregelung ausging – der Kraftstofftemperatursensor dient nur zur Feinanpassung der Kraftstoffmenge – prüfte er nach dem Löschen des Fehlerspeichers das Gestänge zur Luftschaufelverstellung. Das Gestänge des VTG-Turboladers (mit verstellbarer Turbinengeometrie) ließ sich jedoch einwandfrei bewegen.
Unser Fachmann entschloss sich für eine Probefahrt mit dem Diagnosegerät, um während der Fahrt die Messwerte des Ladedrucks zu beobachten. Trotz mehrerer Tests, unter anderem auch an einem steilen Hang, konnten wir die Kundenbeanstandung nicht nachvollziehen. Jedoch beobachteten wir bei der Fahrt, dass der geforderte Ladedruck teilweise nicht mit den Hersteller-Istwerten übereinstimmte, da der Druck nur zögerlich abfiel...
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