Schneller Check: Autobatterien leisten im Winter Schwerstarbeit
05.02.2010 16:16
Informieren Sie Ihre Werkstattkunden: Autobatterien leisten im Winter Schwerstarbeit. Bei eisiger Kälte und vorwiegendem Kurzstreckenverkehr quittieren ältere Stromspeicher schnell ihren Dienst.
Batteriecheck mit entsprechenden Prüfgeräten: Bild: GTÜ
Ein Austausch ist dann unumgänglich. Checken Sie also unbedingt den Ladezustand Ihrer Kundenfahrzeuge! Nicht nur der aktuelle Ladezustand ist für die Leistungsfähigkeit entscheidend, ebenso wichtig ist die Speicherkapazität. Mit zunehmender Kälte verliert der Energiespeicher an Kraft – so stehen bei minus zehn Grad Celsius noch 65 Prozent der eigentlichen Leistung zur Verfügung, bei minus 20 Grad sind es nur noch 50 Prozent.
Während sich der Ladezustand über die Säuredichte noch relativ einfach kontrollieren lässt, sind Aussagen zur tatsächlichen Kapazität nur mit speziellen Messgeräten möglich. Ebenso wichtig ist der korrekte Säurestand in der Batterie. Gegebenenfalls muss vor einem Ladevorgang – wo dies technisch noch möglich ist – destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Darüber hinaus sollte gerade im Winter das Batteriegehäuse und natürlich die Pole sauber sein, um Kriechströme zu vermeiden. Die Pole und Anschlussklemmen sind mit Säureschutzfett am besten geschützt.